Naturschutz-Team Gütersloh e.V.

Die gute Adresse in Sachen Natur

Jahresarchiv 2015

Bilderkollage - Blänke im Herbst 2015
Herbstliches Foto eines Amphibienteiches

21. Oktober 2015 - Die Bedeutung solcher Gewässer ist unter dem Gesichtspunkt des Artenschutzes sehr hoch

Auf Initiative des  Naturschutz-Teams sind in den 25 Jahren des Vereinsbestehens über 30 Gewässer neu angelegt worden. Stehende Kleingewässer, wie Tümpel, Amphibienteiche und Blänken, sind Heimat und Lebensgrundlage für weit über 1000 Tierarten.

Besonders Amphibien (z.B. Frösche, Kröten, Molche und Libellen) darunter viele Kleintiere und über 200 Pflanzenarten sind hier zu Hause.

Die Bedeutung solcher Gewässer ist gerade unter dem Gesichtspunkt des Artenschutzes sehr hoch. Viele Tiere, die hinsichtlich ihrer Fortpflanzung an Gewässer gebunden sind, unternehmen im ausgewachsenen Stadium mehr oder weniger weite Wanderungen in die Umgebung. Die Bedeutung selbst des kleinsten Gewässers reicht weit über seine Ufer in die Landschaft hinaus und trägt zur biologischen Vielfalt der Landschaft bei.

Solche Kleingewässer stellen Nahrungsreserven für insektenfressende Tiere, wie Fledermäuse, Lurche und Vögel, bereit.


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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Moschusbock

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Moschusbock (Aromia moschata)

Die Antennen der männlichen Tiere sind länger als der Körper.

Er zeichnet sich durch eine reiche Farbvariation aus. Die Farbskala reicht von Dunkelblau über Blauschwarz bis zu Schwarzbraun und Kupferrot. Die Flügeldecken und der Halsschild sind meistens grün und haben einen leichten Blauschimmer. Die Fühler des schlanken Männchens überragen seine Körperlänge, die des Weibchens sind etwas kürzer.

Die Umgebung des Käfers ist mit einem starken Duft erfüllt. Er stammt von einem Stoff den der Käfer über kleiner Drüsen an der Brust ausscheidet.


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Störche als Bioindikatoren

16. September 2015 - Artenschutz bedeutet Lebensqualität

Für das Überleben der Weißstörche ist der ökologische Zustand der näheren Umgebung der Horste ausschlag-gebend.

Störche als Bioindikatoren

Obwohl die Vögel riesige Strecken zurücklegen um in ihre Winterquartiere zu kommen, entfernen sich die Elterntiere selten während der langen Brutzeit von April bis Juli kaum weiter als acht Kilometer von ihrem Horst. Pro Tag und hungrigem Schnabel wird etwa ein Pfund Frösche, Heuschrecken, Käfer oder Kleintiere gebraucht. Bei weniger Nahrung verhungern die Jungstörche.

Das Naturschutz-Team möchte die Nahrungsgrundlage in den Wiesen weiter verbessern. Wir sind dafür dankbar, dass uns noch weitere Landwirte Flächen zur Anlage von Amphibienteichen zur Verfügung stellen. Eine weitere Verbesserung der Nahrungsgrundlage kommt auch anderen Wiesenvögeln, wie z.B. dem Kiebitz, zugute. Dies ist wichtig, denn Feuchtgebiete sind heute überall bedroht.

Für die Umsetzung fehlen uns noch die finanziellen Mittel. Dürfen wir auf Ihre Unterstützung hoffen?

Eine weitere Verbesserung der Nahrungsgrundlage kommt auch anderen Wiesenvögeln, wie z.B. dem Kiebitz, zugute. Dies ist wichtig, denn Feuchtgebiete sind heute überall bedroht. Diese Arbeit dient nicht alleine dem Interesse der Tiere, sondern auch uns Menschen, denn nur in intakten Landschaften ist auf Dauer ein gesundes und menschenwürdiges Leben möglich.

Das eine ist mit dem anderen untrennbar verbunden. Nur in Landschaften, die sich durch einen ausgewogenen Bestand an Tieren und Pflanzen und abwechslungsreichen Lebensstätten auszeichnen, kann der Mensch sich wohlfühlen.

Hier kann er gesund leben und nachhaltig wirtschaften - denn Artenschutz bedeutet Lebensqualität!


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Bilderkollage - Eine Gruppe Kiebitze
Stationen auf dem Weg in den Süden

16. September 2015 - Zu den faszinierendsten Schauspielen gehört im Frühjahr und Herbst der Zug der Vögel. 

Besonders die Langstreckenzieher müssen dabei Gebirge, Wüsten und Meere überwinden. Für diese große Kraftanstrengung benötigen sie Rastgebiete in denen sie ihre Kraftreserven auftanken können. In einer zunehmend von der intensiven Landwirtschaft geprägten Landschaft finden sie immer weniger solcher Tankstellen.

Ein wichtiger Trittstein sind Flachgewässer, wie sie auf Initiative des Naturschutz-Team im Naturschutzgebiet angelegt wurden. Dort kann man zur Zugzeit immer wieder Watvögel und kleine Trupps von Kiebitzen beobachten, die sich an den sog. Wiesenblänken aufhalten und für den Weiterzug stärken..


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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Schwalbenschwanz

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

Vor sechzig, siebzig Jahren gehörten sie noch zum Arteninventar unserer Wiesen und Gärten.

Heute sind sie verschollen, jedoch in besonders warmen und trockenen Sommern erscheinen seltene Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz auch im Naturschutzgebiet.

Mit etwas Glück bekommt man sie vor die Kamera und kann sich an den Aufnahmen etwas länger erfreuen. Denn meißtens bleiben sie nur für wenige Tage. Für eine Fortpflanzung findet der Schwalbenschwanz bei uns nicht mehr genug Wilde Möhre in der freien Natur, die er zur Eiablage bevorzugt.

Das Naturschutz-Team bemüht sich seit vielen Jahren - besonders auch für Schmetterlinge - durch die Anlage von Schmetterlingswiesen neuen Lebensraum zu schaffen.


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