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Aktuell und informativ - Beiträge "Artenvielfalt"

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Aurorafalter

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines)

Er ist einer der ersten Falter des Jahres, bereits im April kann man ihn häufig beobachten.

Eine Schmetterlingsart breitet sich nur aus, wenn ihre Lebensgrundlage stimmt, und sie verschwindet sofort, wenn ihr Lebensraum verändert wird. Glücklicherweise gibt es in Gütersloh noch Regionen, in denen sich Schmetterlinge ungestört entwickeln können.

Einer der schönsten ist der Aurorafalter. Aurora, die Göttin der Morgenröte, gab ihm seinen Namen.

Zurzeit findet man seine kleinen grünen Raupen vor allem am Wiesenschaumkraut. Der Aurorafalter ist ein Schmuck der frühlingshaften Wiesen und flattert vor allem von April bis Ende Mai gern in Wald- oder Heckennähe. Schon aus größerer Entfernung erkennt man das Männchen an den leuchtend orangefarbenen Flecken auf den Flügelspitzen. Beim Weibchen sind diese Spitzen schwarz. Die Unterseite der hinteren Flügel beider Geschlechter ist grünlich gescheckt mit einer leichten Goldauflage.


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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Die Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

Wer sich näher mit unseren heimischen Libellen befasst, wird schnell fasziniert sein.

29 Arten wurden in der „Großen Wiese“ von den Fachleuten der Biologischen Station zuletzt 2010 kartiert. Darunter befinden sich sieben Arten der Roten Liste sowie eine Art der Vorwarnliste.

Besonders artenreich ist das Vorkommen an den Wiesenblänken im östlichen Bereich des Gebietes. Aufgrund der regelmäßigen Pflege sind die Wasserflächen gut besonnt und die flachen Uferzonen können sich entsprechend gut aufheizen.

Aber auch an den dortigen Fließgewässern leben seltene Libellenarten. Darunter befindet sich die Prachtlibelle in besonders großer Population.

Unser Fotos zeigen die weibliche Prachtlibelle. Weitere Fotos befinden sich in der Galerie.


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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Steinkauz

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Steinkauz (Athene noctua)

Der Steinkauz ist ins Naturschutzgebiet "Große Wiese" zurückgekehrt.

Eigentlich sind Eulen nachaktiv und so sind uns ihre Lebensgewohnheiten weitgehend verborgen. Beim Steinkauz, er ist übrigens unsere kleinste Eulenart, ist es ein wenig anders. Besonders in der Brutzeit trifft man ihn in der Nähe seines Brutplatzes auch am Tage, denn er beobachtet aufmerksam das Geschehen im näheren Umfeld. Immer wenn er eine vermeintliche Gefahr erkennt, warnt er das brütende Weibchen mit einem lauten Ruf. Und gleich darauf fliegt er ein paar Bäume weiter und äugt aus sicherer Entfernung herüber und beobachtet den Störenfried.

Der Steinkauz lebt übrigens in Einehe und ist seiner Partnerin ein Leben lang treu. Das gilt auch für einen einmal besetzten geeigneten Brutplatz. Findet er genügend Nahrung für seine Familie im Umfeld, so wird der Brutplatz über lange Zeit beibehalten. Dieser wird oft in hohlen Kopfweiden angelegt, in Feldscheunen, nicht mehr genutzten Schornsteinen und natürlich auch in künstlichen Brutröhren, die von Naturschützern angeboten werden. Die Balzzeit beginnt recht früh im Jahr, meistens schon im März oder Anfang April. In dieser Zeit zeigt sich der Kauz sehr ruffreudig.

Seine Stimme ist dabei sehr wandlungsfähig. Oft ist man überrascht wenn man den Urheber schließlich entdeckt hat. Hauptanteil der Balzrufe ist jedoch ein wohltönender langsamer Trillerruf. Die Eiablage beginnt Ende April Anfang Mai, die Brutdauer beträgt 28 Tage.


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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Gimpel

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Gimpel, auch Dompfaff genannt (Pyrrhula pyrrhula)

Er ist der vielseitigste, samenverzehrende Singvogel.

Bisher sind 138 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen, deren Samen vom Dompfaff verzehrt werden. Zu dieser Jahreszeit gehören Beeren verschiedener Sträucher und Bäume zur Hautnahrung.

Der breite, kegelförmige schwarze Schnabel des Finkenvogels hat scharfe Kanten und eignet sich besonders gut zum Zerquetschen der Beeren und Samen. Neben dem Eisvogel gehört er zu den farbenprächtigsten Brutvögeln im Naturschutzgebiet „Große Wiese“.

Beim Männchen sind die Unterseite und Wangen leuchtend rot, die Kopfplatte tiefschwarz und der Bürzel schneeweiß. Beim Weibchen ist die Unterseite bräunlich gefärbt. Der Ruf ist ein weiches melancholisches „djü“ oder „wüp“. Sein Gesang ist eher leise und besteht aus knarrenden und gequetschten Tönen, enthält aber immer auch den charakteristischen Flötenruf „djü“.


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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Graureiher

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Graureiher (Ardea cinerea)

Nicht überall ist dieser majestätische Schreitvogel beliebt.

Über kaum einen anderen Vogel sind die Akten bei verschiedenen Behörden so angewachsen wie beim Graureiher. Selbst Gerichte hat er schon beschäftigt, nachdem Fischzüchter mit Schadenersatzforderungen an den Staat herantraten. Tatsächlich kann er auch bei Teichbesitzern erheblichen Schaden anrichten. Er hat es aber auch schwer, denn die Nahrungssituation ist in den letzten Jahrzehnten für diese Reiherart immer schlechter geworden. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft findet er in den Wiesen nur noch wenig Nahrung und an den Angelteichen wird ihm das Fischen mit verschiedenen Methoden verleidet.

Im Naturschutzgebiet „Große Wiese“ wurden jedoch Nahrungsteiche verschiedener Größe geschaffen. Hier lässt sich beobachten wie er oft stundenlang wie eine Statue auf einem Fleck steht. Wenn er hungrig wird, bewegt er sich im Zeitlupentempo über eine Wiese oder durchs flache Wasser. Sobald ein passendes Tier in seine Reichweite kommt, stößt er mit seinem langen spitzen Schnabel zu.

Sei es Frosch, Maus, Maulwurf, Fisch oder Libelle, er erfasst sie mit den beiden Schnabelhälften oder spießt sie mit der Schnabelspitze auf. Für beide Fangarten ist der dolchartige Schnabel maßgeschneidert. Das gilt auch für den langen Hals zum Vorschnellen und sein scharfes Auge zu Erspähen eines Fisches im trüben Wasser.


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Löwenzahn

 

Gewöhnlicher Löwenzahn © D. Schlink

 

Gewöhnlicher Löwenzahn

Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Gattung: Löwenzahn (Taraxacum)
Sektion: Gewöhnlicher Löwenzahn
Wissenschaftlicher Name:
Taraxacum sect. Ruderalia

(Kirschner)

 

Buchfink

 

Buchfink © U. Schürmann

 

Buchfink (Fringilla coelebs)

Ordnung: Sperl.-Vög. (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Gattung: Edelfinken (Fringilla)
Art: Buchfink
Wissenschaftlicher Name:
Fringilla coelebs

(Linnaeus, 1758)


Fasan

 

Fasan © F. Thiesbrummel

 

Fasan

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Edelfasanen (Phasianus)
Art: Fasan
- -
Wissenschaftlicher Name:
Phasianus colchicus

(Linnaeus, 1758)

 

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