Naturschutz-Team Gütersloh e.V.

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Jahresarchiv 2017

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Zilpzalp

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Zilpzalp (Phylloscopus collybita)

Er zählt zu den noch am häufigsten vorkommenden Singvogelarten im Naturschutzgebiet.

Schon im zeitigen Frühjahr kommt er aus dem Winterquartier zurück und oft ist seine Stimme schon Anfang März zu hören. In der Regel kommen die Männchen etwa 5 bis 8 Tage vor den Weibchen zurück und besetzen singend das Revier. Sein Gesang ist eine bescheidene Strophe, die ihm angeboren ist. Sie hat ihm seinen Namen Zilpzalp gegeben. Unermüdlich singt er die monotonen Folgen, die wie „zilp zalp...“, oder „fzi fzü...“ zu übersetzen sind. Er ist ein unscheinbarer, kleiner Vogel und neben dem Zaunkönig gehört er zu den kleinsten Vogelarten des Gebietes.

bald nach der Rückkehr beginnt das Weibchen allein mit dem Nestbau. Es wird oft in Bodennähe angelegt und zwar mit Nistmaterial aus der nächsten Umgebung, so dass ein gut getarnter Bau entsteht. Das fertige Nest ist nur schwer zu entdecken und meist erkennt man nur bei genauem Hinsehen, das dunkle Einschlupfloch des kugeligen Backofennestes. Nur das Weibchen bebrütet die 5 bis 7 Eier und sorgt auch ganz allein für die Versorgung und Aufzucht der Jungen. Während der Brut- und Aufzuchtzeit der Jungen singt das Männchen lediglich in der Nähe des Nestes und hält so konkurrierende Artgenossen fern. Erst kurz vor dem Flüggewerden beteiligt sich auch das Männchen an der Versorgung der Jungen. Die Nahrung des besteht aus kleinen Insekten und Spinnen.


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Meister des Versteckens


"Neue Westfälische" vom 05. August 2017

Zwei Naturschützer erkunden den Lebensraum der Zauneidechse.


Presse - "Neue Westfälische"

Störche bekommen Paten


"Westfalen-Blatt" vom 03. August 2017

Geschlecht der Jungtiere ist nur schwer zu bestimmen


Presse - "Westfalen-Blatt"

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Die Bachstelze

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Die Bachstelze (Montacilla alba)

Diese Vogelart wird immer seltener, ist aber auf den Bauernhöfen im Naturschutzgebiet „Große Wiese“ noch anzutreffen.

Sie liebt die Nähe des Wassers und sei es die kleine Pfütze vor einem bäuerlichen Misthaufen. Je nach Alter ist sie sehr verschieden gefärbt, die Grundfarbe ist aber immer Grau, das bei den Jungvögeln einen bräunlichen Anflug hat, sowie Schwarz und Weiß. Auffallend sind die schnellen Trippelschritte wenn sie einem Insekt nachjagen und das Wippen des etwa 18cm langen Schwanzes.

Bachstelzen machen zwei Jahresbruten, wobei die erste Brut schon zeitig im Mai beginnt. Ihr Nest legen sie immer unter einem festen Dach an. Ansonsten gibt es eine große Auswahl von Standorten. Mal findet man es im Gebälk einer Scheune, in Mauerlöchern, Holzstapeln, unter Brücken, Steinhaufen und dergleichen. Das Nest wird außen mit Grashalmen gebaut und ist innen mit Federn und Tierhaaren fein säuberlich ausgekleidet. Das Weibchen legt täglich ein Ei, bis das Fünfergelege vollständig ist und beginnt sofort mit der Brut. Die Brutdauer beträgt 12 Tage. Die Jungen werden bis zum Flüggewerden etwa 14 bis 15 Tage im Nest gefüttert. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten die sich im Wasser entwickeln, bis zu großen Libellen.


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Jungstörche sind jetzt flügge


"Die Glocke" vom 14. Juli 2017

In diesem Jahr sind drei Jungstörche im Nest an der Siekstraße im Naturschutzgebiet "Große Wiese" herangewachsen.


Presse - "Die Glocke"

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