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Artenvielfalt im Naturschutzgebiet - Der Rotfuchs

Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Den Rotfuchs bekommt man im Naturschutzgebiet Große Wiese tagsüber eher selten zu Gesicht. Er lebt sehr heimlich und ist meistens abends allein und in der Dämmerung unterwegs.

Obwohl er ein Allesfresser ist und seine Hauptnahrung aus Mäusen, Regenwürmern und allerlei Insekten besteht, wagt er sich hin und wieder auch in die Nähe eines Bauernhofes. Wenn dort die Gelegenheit günstig ist, stiehlt er gern auch mal ein Huhn und in der freien Natur sind Fasanen und Junghasen nicht vor ihm sicher, besonders wenn er seine Jungen versorgen muss. Das macht Füchse seit je her sehr unbeliebt und so werden Füchse stark bejagd.

Der Rotfuchs ist durch seine Gestalt unverkennbar und kann kaum mit einer anderen Tierart verwechselt werden. Kopf und Rumpf sind  60 bis 90 cm lang und der lange buschige Schwanz  misst  35 bis 40 cm. Er lebt einzelgängerisch und schließt sich nur selten, die Paarungszeit ausgenommen, mit Artgenossen zusammen. Sein hübsches weiches Winterfell hat Menschen seit jeher fasziniert. Aus Fuchsfellen wurden Jacken, Pelzkragen und Handwärmer gefertigt.


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