Naturschutz-Team Gütersloh e.V.

Die gute Adresse in Sachen Natur

Bilderkollage - Bachstelze
Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Die Bachstelze (Montacilla alba)

Diese Vogelart wird immer seltener, ist aber auf den Bauernhöfen im Naturschutzgebiet „Große Wiese“ noch anzutreffen. Sie liebt die Nähe des Wassers und sei es die kleine Pfütze vor einem bäuerlichen Misthaufen.

Je nach Alter ist sie sehr verschieden gefärbt, die Grundfarbe ist aber immer Grau, das bei den Jungvögeln einen bräunlichen Anflug hat, sowie Schwarz und Weiß. Auffallend sind die schnellen Trippelschritte wenn sie einem Insekt nachjagen und das Wippen des etwa 18cm langen Schwanzes.

Bachstelzen machen zwei Jahresbruten, wobei die erste Brut schon zeitig im Mai beginnt. Ihr Nest legen sie immer unter einem festen Dach an. Ansonsten gibt es eine große Auswahl von Standorten. Mal findet man es im Gebälk einer Scheune, in Mauerlöchern, Holzstapeln, unter Brücken, Steinhaufen  und dergleichen. Das Nest wird außen mit Grashalmen gebaut und ist innen mit Federn und Tierhaaren fein säuberlich ausgekleidet. Das Weibchen legt täglich ein Ei,  bis das Fünfergelege vollständig ist und beginnt sofort mit der Brut. Die Brutdauer beträgt 12 Tage. Die Jungen werden bis zum Flüggewerden etwa 14 bis 15 Tage im Nest gefüttert. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten die sich im Wasser entwickeln, bis zu großen Libellen.


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Jungstörche sind jetzt flügge

"Die Glocke" vom 14. Juli 2017

In diesem Jahr sind drei Jungstörche im Nest an der Siekstraße im Naturschutzgebiet "Große Wiese" herangewachsen.


Presse - "Die Glocke"

Jungstörche machen erste Ausflüge

"Westfalen-Blatt" vom 14. Juli 2017

Der Nachwuchs entwickelt sich prächtig im Naturschutzgebiet "Große Wiese"


Presse - "Westfalen-Blatt"

Bilderkollage - Blauflügel-Prachtlibelle
Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Die Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)

Die Blauflügel-Prachtlibelle gehört in NRW zu den Arten der "Roten Liste". Im Naturschutzgebiet "Große Wiese" findet man sie zu dieser Jahreszeit an den langsam fließenden Bächen, wie z.B. dem Hasselbach. Dort wo Bäume, Büsche und hohe Pflanzenvegetation das Ufer ein wenig beschatten, bilden Pflanzen und Tiere noch eine ungestörte Lebensgemeinschaft. Hier findet man die bei uns lebenden Kleinlibellenarten aus der Familie Prachtlibellen noch recht häufig.

Die gebänderte Prachtlibelle und die Blauflügel Prachtlibelle - hier suchen sich die herrlich metallisch-grünblau schillernden Männchen ihre Reviere mit geeigneten Rastplätzen und Möglichkeiten zur Paarung bzw. zur Eiablage an Wasserpflanzen. Diese Reviere werden von ihnen gegen Artgenossen verteidigt. Kommt ein Weibchen vorbei erhebt sich das Männchen und umflattert es tanzend, oft längere Zeit und ergreift es schließlich mit der Zange am Hinterleib zur Begattung.

Die Lebensdauer der Prachtlibellen ist sehr kurz und beträgt bei Schönwetterperioden etwa 2 Wochen. Die Entwicklungsdauer der im Wasser zwischen Pflanzen und Wurzelgestrüpp lebenden Larven beträgt dagegen zwei Jahre. Prachtlibellen fliegen sehr elegant und gestatten kaum Annäherungen auf kurze Distanz. Selten gelingen deshalb Aufnahmen dieser Art aus der Nähe.

Dieses Foto zeigt Männchen und Weibchen auf der Blüte einer Sump-Ziest.


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LIVE-CAM: Horst 1
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Löwenzahn

 

Gewöhnlicher Löwenzahn © D. Schlink

 

Gewöhnlicher Löwenzahn

Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Gattung: Löwenzahn (Taraxacum)
Sektion: Gewöhnlicher Löwenzahn
Wissenschaftlicher Name:
Taraxacum sect. Ruderalia

(Kirschner)

 

Buchfink

 

Buchfink © U. Schürmann

 

Buchfink (Fringilla coelebs)

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Gattung: Edelfinken (Fringilla)
Art: Buchfink
Wissenschaftlicher Name:
Fringilla coelebs

(Linnaeus, 1758)

 

Fasan

 

Fasan © F. Thiesbrummel

 

Fasan

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Edelfasanen (Phasianus)
Art: Fasan
- -
Wissenschaftlicher Name:
Phasianus colchicus

(Linnaeus, 1758)

 

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