Naturschutz-Team Gütersloh e.V.

Die gute Adresse in Sachen Natur


Artenvielfalt im Naturschutzgebiet

Der Graureiher (Ardea cinerea)  

Nicht überall ist dieser majestätische Schreitvogel beliebt. Über kaum einen anderen Vogel sind die Akten bei verschiedenen Behörden so angewachsen wie beim Graureiher.

Selbst Gerichte hat er schon beschäftigt, nachdem Fischzüchter mit Schadenersatzforderungen an den Staat herantraten. Tatsächlich kann er auch bei Teichbesitzern erheblichen Schaden anrichten. Er hat es aber auch schwer, denn die Nahrungssituation ist in den letzten Jahrzehnten für diese Reiherart immer schlechter geworden. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft findet er in den Wiesen nur noch wenig Nahrung und an den Angelteichen wird ihm das Fischen mit verschiedenen Methoden verleidet.

Im Naturschutzgebiet „Große Wiese“ wurden jedoch Nahrungsteiche verschiedener Größe geschaffen. Hier lässt sich beobachten wie er oft stundenlang wie eine Statue auf einem Fleck steht. Wenn er hungrig wird, bewegt er sich im Zeitlupentempo über eine Wiese oder durchs flache Wasser. Sobald ein passendes Tier in seine Reichweite kommt, stößt er mit seinem langen spitzen Schnabel zu. Sei es Frosch, Maus, Maulwurf, Fisch oder Libelle erfasst er mit den beiden Schnabelhälften oder spießt sie mit der Schnabelspitze auf. Für beide Fangarten ist der dolchartige Schnabel maßgeschneidert. Das gilt auch für den langen Hals zum Vorschnellen und sein scharfes Auge zu Erspähen eines Fisches im trüben Wasser.


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Störche auf dem Weg gen Süden

"Neue Westfälische" vom 04. August 2018

Naturschutzgebiet "Große Wiese": Der Jungvogel und seine Eltern haben sich vier Wochen früher auf den Weg gemacht.


Presse - "Neue Westfälische"

Behörde düpiert Vogelschützer

"top agrar online" vom 01. August 2018

Nach 30 Jahren wollte ein Landwirt aus Niedersachsen ein Kleinwindrad ersetzen.


Presse - "top agrar online"

Große Wiedersehensfreude (Teil 5)

Gütersloh/Delbrück-Schöning am Donnerstag, 05. Juli 2018

Liebe Besucher unserer Naturschutz-Team Website!

Unser ehemaliger Jungstorch „Max“ ist wiederaufgetaucht.
Er wurde bei uns im Naturschutzgebiet „Große Wiese“ am 14. Juni 2014 beringt, zusammen mit seinem Geschwister „Moritz“.

Im Sommer 2015 konnte ich Max mit einer Junggesellentruppe in der Lippeaue bei Herzfeld fotografieren.
In 2016 war er Brutvogel mit „Leo“ im Tierpark Nadermann.
2017 hatte Leo bei Nadermann einen neuen, unberingten Partner.

Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, was wohl mit Max geschehen sein könnte? Umso größer war die Freude, ihn in diesem Jahr am 05. Juli 2018, beim Fressen im Tierpark Nadermann wiederzusehen.

Das heißt für mich: Er hat einen neuen Partner/Partnerin und ist nicht in allzu weiter Entfernung wahrscheinlich Brutvogel im Kreis Gütersloh oder Kreis Paderborn.

Beste Grüße,
M. Heinze.



Weiterführende Berichte dazu finden Sie unter „Aktuell“: „Große Wiedersehensfreude“ - Teil 1Teil 2Teil 3 -

Noch ein Tipp: Sollten Sie Berichte über z.B. „Max“ lesen wollen – einfach die Schaltfläche „Suche“ benutzen und
MAX als Suchwort eingeben. Dann können Sie nach Belieben in den gefundenen Berichten stöbern...


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LIVE-CAM: Horst 1
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Löwenzahn

 

Gewöhnlicher Löwenzahn © D. Schlink

 

Gewöhnlicher Löwenzahn

Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Gattung: Löwenzahn (Taraxacum)
Sektion: Gewöhnlicher Löwenzahn
Wissenschaftlicher Name:
Taraxacum sect. Ruderalia

(Kirschner)

 

Buchfink

 

Buchfink © U. Schürmann

 

Buchfink (Fringilla coelebs)

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Gattung: Edelfinken (Fringilla)
Art: Buchfink
Wissenschaftlicher Name:
Fringilla coelebs

(Linnaeus, 1758)

 

Fasan

 

Fasan © F. Thiesbrummel

 

Fasan

Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Edelfasanen (Phasianus)
Art: Fasan
- -
Wissenschaftlicher Name:
Phasianus colchicus

(Linnaeus, 1758)

 

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